Hack bei facebook

... oder warum facebook NICHT die Sprache der Zukunft entwickelt hat.


Die IT-Crowd hat den Hang dazu, alles Neue "total super" oder "komplett Scheiße" zu finden. Nun hat einer der selbsternannten Motoren der Weiterentwicklung, facebook,  der IT-Crowd ein neues Spielzeug gegeben: Eine neue Programmiersprache.


Brauchen wir denn eine neue Sprache? - Ja, man braucht IMMER eine neue Sprache!  

Im Ernst, natürlich ist es immer ein guter Ansatz existierende Sprachen zu verbessern oder sogar zu ersetzen. Im aktuellen Fall handelt es sich um PHP. Eine der am verbreitetsten und bekanntesten Scritpsprachen für Web-Applikationen. Welche, auch nach fast zwei Jahrzehnten Entwicklungszeit, wegen ihrer diversen "Unzulänglichkeiten" stark umstritten ist.
Da die komplette Plattform auf PHP basiert, hat facebook schon 2008 ein Projekt gestartet, um die Stabilität und vor allem die Performance zu steigern, das Projekt "HipHop" .
(Ja, bei fb steht man auf "hippe", "peppige" Bezeichner, auf die junge Leute stehen :) ) 
Prinzipiell handelte es sich um eine neue JIT-Compiler/Runtime für PHP, um PHP-Code in C++ zu überführen und so eine schnellere Performance zu erreichen. Auf Grund diverser Probleme mit der Synchronisation des Compiler und des Interpreters, wurde diese Entwicklungsschiene 2010 verlassen und ein neues Projekt gestartet, um eine "virtuelle Maschine" zu entwickeln, welche die bewährte ZEND-Engine, den bisherigen PHP-Interpreter, ablösen soll(te). Das Ergebnis ist die "HHVM".

 

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Die vermeintliche Sicherheit

... oder warum ein RAID das Backup NICHT ersetzt.

oder warum ein RAID das Backup nicht ersetzt.

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als sich mein E-Mail-Client vorgestern meldet, und ich eine Nachricht von einem meiner Root-Server "im Kasten" habe. - Schon der Betreff ist höchst beunruhigend: Von einem  "degraded RAID-Array" ist dort die Rede.
 

RAID?!? - kurz für Nicht-Techniker: 

In einem RAID werden mehrere Festplatten zusammengeschlossen, um die
Kapazität zu vergrößern oder (der Hauptgrund) Datenverlust vorzubeugen,
indem alle Daten z.B. redundant gespiegelt auf den Platten liegen.
Fällt eine Platte komplett aus, sind die Daten noch vorhanden und die
Maschine kann sogar weiterlaufen.

Mit anderen Worten, teilte mir mein Server mit, dass soeben eine der zwei Festplatten wegen eines Fehlers aus dem RAID-Verbund entfernt wurde. :O

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... und noch ein Framework!?!

MSMF - LogoBoah, wie jetzt noch ein Application-Framework in PHP? - Gibt es nicht schon genug von den Dingern? ... Zend, cakePHP,  Firestarter usw.

... und genau um SO ein Framework handelt es sich nicht. ;)

Mein Framework soll Entwickler bei der Entwicklung von Social Media Apps, z.B. für facebook und G+, der Integration von Social Media Services in Websites (nicht "Social Plugins") oder der Parallelentwicklung von  facebook-Apps, Microsites und mobilen Websites unterstützen.

Es handelt sich also hier nicht um einen Service, wie z.B: dem "Fanactivator" von Facelift, wo z.B. Marketingverantwortliche, ein CMS zur Verfügung haben, um kleinere Apps zu konfigurieren, die dann auf diversen Fanseiten im Rahmen von Marketingkampagnen zum Einsatz kommen, ... gekrönt von facebook-Statistiken für die Kunden.

Das MSMF (in Ermangelung eines griffigeren Namens ;) ) ist eine flexible Struktur, welche die notwendigen Schnittstellen zur Verfügung stellt, um die unterstützten Plattformen anzusprechen. Zusätzlich stellt des Framework diverse Objekte zur Verfügung, welche die Entwicklung von "multichannel" Apps erleichtern, wie z.B. "Client-Weichen", eine Template-Engine, Sessionunterstützung, eine Imagefacility, usw.

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Draht in die Wolken: Clients (ownCloud - Teil 3)

ownCloud einrichtenEin "online Datenspeicher" macht natürlich noch keine echte Cloud
Verglichen mit Dropbox, UbuntuOne, GoogleDrive, etc. fehlt meiner "ownCloud" noch etwas entscheidendes: Clients (unabhängig vom Browser).
"ownCloud" verwendet als Grundlage für den Datenaustausch webDAV.
Damit ist klar, dass ich prinzipiell mit jedem webDAV-Client eine Verbindung mit "MEINER CLOUD" herstellen könnte. Das Fummeln mit universellen webDAV-Clients lassen wir hier aber mal links liegen, weil "ownCloud" für jede Plattform einen nativen Client anbietet.the ownCloud clients
Bis auf den MacOSX- und den Windows-Client habe ich jeden dieser Clients getestet. Gleich vorab: KEINER der Clients hat mich enttäuscht und alle funktionieren, wie erwartet. Der iOS-Client funktioniert annähernd gleich dem Android-Client und ist ebenso zuverlässig.

Die folgenden Funktionen sind, mit Sicherheit und neben diversen anderen, die interessantesten einer Cloud:

  • Datentransfer von Dateien z.B. Bilder, Musik, Dokumenten, etc.
  • Kontaktverwaltung
  • Kalenderverwaltung

... und alles sowohl vom Desktop-PC und Laptop aus, als auch von mobilen Geräten! - Mit "ownCloudkein Problem!

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Vivangel Design-Kopfhörer (klappbar) von PEARL - HOT #07

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Youtube-Video "ALgAPqUdMgo".



Gute Kopfhörer unter 30,-€
 ... unmöglich!?!? Das dachte ich bis jetzt auch immer.
Ein Teil aus einer meiner letzten Bestellungen bei PEARL hat mich aber eines besseren belehrt.
In dieser Folge stelle ich die klappbaren Design-Kopfhörer von Vivangel vor. Wahrscheinlich können sie es nicht mit Studiokopfhörern aufnehmen, aber wer gute Kopfhörer für den Altagsgebrauch sucht, hat sie gefunden.
Satter Bass und guter Klang, sind die einen Vorzüge, gute Abschottung nach außen, Tragekomfort und sein geringes Gewicht die anderen.

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Eine Wolke - 1000 Möglichkeiten (ownCloud - Teil 2)

ownCloud einrichtenVor einer Woche hat es mich gepackt und ich habe auf einem meiner Root-Server eine Instanz von "ownCloud" installiert und eingerichtet, um mir die Software mal anzusehen.
Tja .... - und wie das IT-Leben so spielt, wird aus "mal eben" oft auch etwas dauerhaftes. - So geht es mir mit "ownCloud" ... MEINER CLOUD :D 



Aber fangen wir am Anfang an:
Nachdem ich das System in kürzester Zeit am Laufen hatte, war natürlich die Frage: 


... und jetzt?
 

Was sollte, wollte, konnte ich mit meiner eigenen Cloud tun?
Interessanterweise war eine der Reaktionen auf meinen ersten Artikel: "Hab ich mir auch schon angesehen, aber nicht so richtig verstanden, was man damit macht. Sah aber mächtig aus." ... und genauso ist es.

Zunächst präsentiert sich das Interface recht "übersichtlich" mit fünf intuitiv zu begreifenden Icons. ownCloud - StartscreenNatürlich sind alle Bereiche leer.
Allerdings ... dem Nutzer von Webkalendern dürfte an dieser Stelle schon eine kleine Frage den Rücken hinaufkriechen ... "Welches Format wohl der Kalender spricht?"

Wer schon mehrmals sämtliche Kontakte von mobiler Plattform zu mobiler Plattform kopieren musste - gleichzeitig seine Mailkontakte verfügbar halten wollte, aber immer ein "ungutes" Gefühl bei der Verwendung von Services, wie z.B. Google, hatte, ... dem dürften "lange Zähne" beim Gedanken an eine zentrale Kontaktverwaltung wachsen. - UND JA, das alles ist möglich, davon aber später.

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Mein Start in die Cloud (Teil 1)

Installation meiner persönlichen "ownCloud"


ownCloud einrichtenNatürlich habe ich schon diverseste Dateien und Informationen über diverse Clouds verteilt.
Zusätzlich betreibe ich mehrere Server, auf denen ich, in verschiedenen Formaten und Protokollen, mit unterschiedlich komfortablen "handelsüblichen" Mitteln, Daten gespeichert habe. - Alles kein Problem, schließlich beherrsche ich SSH/FTP, WebDAV, CSV, Subversion etc. im Schlaf und bräuchte keine spezielle Infrastruktur.
ABER: Gerade in Zeiten der "erhöhten Mobilität", wäre es mehr als hilfreich, zentralisiert auf Daten zuzugreifen. ... Außerdem will vielleicht auch Diana (meine Lebensgefärtin) irgendwann mobil auf ihre Daten zugreifen. (noch will sie nicht, aber wenn sie erstmal könnte ... ;D )

Genau an der Stelle greift für mich "ownCloud". Natürlich gibt es auch andere Softwarealternativen und Groupwarelösungen, aber als alter Ubuntu-"Fanboy" ;) ist die Wahl natürlich klar. - Ohne weitere Vorbereitung geht es los:

Zur Installation verwende ich einen "Root-Server" bei der Hetzner AG (EX 4S).

Get started

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